Raimund Seidl

R. Seidl – seit über 40 Jahren Künstler und Grafiker

Bereits mit 24 Jahren gründete ich meine eigene Grafikagentur.
Obwohl ich mit Grafikdesign mein täglich Brot verdiente, war die Liebe zur Kunst bereits damals sehr stark ausgeprägt.

Unter dem Pseudonym „Black Man“ konnte ich meine ersten Kunstprojekte verwirklichen.
Der geheimnisvolle Künstlername, der auf die schwarze Maske eines Wrestlingkämpfers zurückgeht, dessen mystische Art ihn verzaubert habe, verhalf mir unter diesem Synonym zu meinen ersten Ausstellungen.

Die ersten Ausstellungen fanden damals in ausgewählten Locations statt. Aufgrund eines tragischen Schicksalsschlages in der Familie musste die begonnene Künstlerkarriere aber zunächst für einige Jahre auf Eis gelegt werden.

Die Erziehung und Versorgung der beiden Töchter hatten für mich als verantwortungsbewussten Vater oberste Priorität.

Aus diesem Grund stellte ich für längere Zeit meinen Job als Grafikdesigner über die persönliche Leidenschaft der Malerei.

„Seine Bilder sind von echter Natürlichkeit, klar mit sicherem Blick für gegenständliche Details.  Sie offenbaren ein herausragendes Farbgefühl und ein besonderes Gespür für eigene Farbkompositionen.“

Frankfurter Allgemeine 1987

Als KÜNSTLER möchte ich die Welt schöner machen …
Die Lust auf Menschen und Begegnungen, spannende Aufgaben, stimmige Gestaltung und lebendige Ereignisse gehört dazu.

Ich möchte Farbe bekennen, kreativ, und pointiert. Das große Ganze im Blick haben, mit Sinn für jedes Detail.
Meine Kunst bringt Menschen zusammen. Gibt Botschaften eine Chance, gestaltet Kommunikation und damit die Welt.

Colors of Europe

EUROPA – ein vereintes Europa – dazu stehe ich.
MEIN EUROPA als Künstler darzustellen  war meine eigene Herausforderung:

Meine IDEE, Erde, Sand und Steine aus Europas Länder als Untergrundstruktur von Gemälden zu verwenden kam mir bei meinem „STONE-AGE“ Projekt, wo ich Höhlenbilder aus der Steinzeit in die heutige Zeit umgesetzt habe.

Höhlenbild 2×2 m mit einer Untergrundstruktur aus Erde, Sand und Steinen …

Für Europa hatte ich ein eigenes Kunst-Konzept entwickelt.
Erde, Sand und Steine aus Österreich wird mit Erde, Sand und Steine aus verschiedenen Ländern Europas vermischt und die daraus entstehende Untergrundstruktur wird für einzelne „Länderbilder“ verwendet.

Mir dem Format 4 x 2 m wollte ich imposante Gemälde herstellen. Die Landesfarben und eine außergewöhnliche Sehenswürdigkeit wurden als Motiv ausgesucht. Dabei war es wichtig das nicht „übliche Sehenswürdigkeiten“ dargestellt wurden sondern Sehenswürdigkeiten, die auch eine spezielle Geschichte erzählen konnten wir z.B. „STONEHANGE“ – ja auch England ist dabei oder „PONT DU GARD“ ein römischer Aquädukt im Süden Frankreichs.

Ich habe nach meinem Konzept 17 großformatige „EUROPA GEMÄLDE“ hergestellt, die nicht nur Museumswürdig, extrem SEHENSWERT „Prädikat WERTVOLL“ und einzigartig sind, sondern auch durch ihre Farbenpracht den Besuchern ein Kunsterlebnis bereitet.

Die Gemälde wurden in sehenswerten Ausstellungen bereits in Brüssel, KUZ-Kapfenberg und im Keptar Museum in Szombathely ausgestellt.

KUZ Museum Kapfenberg
KUZ Kapfenberg
Keptar Museum Szombathely
Das Keptar Museum in Szombathely mit meinen beiden Kuratorinnen
Steiermarkhaus in Brüssel

Erfolgreiche Ausstellung im Steiermarkhaus in Brüssel.
Frau Direktor Marina Christoph vom österreichischen Kulturforum hat mich in die österreichische Botschaft eingeladen – seit damals hängt dort mein Gemälde „Europa 3“

Kunstprojekte

Mit dem Stadtverschönerungsprojekt „Good Morning Kapfenberg“ und der Gründung des Künstlerkollektiv „Art Factory“ im Jahre 2014 erfolgte neuerlich der Startschuss für meine künstlerische Selbstverwirklichung.“

Das Stadtverschönerungsprojekt „Good Morning Kapfenberg“ kann sich sehen lassen!

Ein Imagewechsel geht von einem inneren Bekenntnis zur Veränderung auf lange Sicht aus. Es ist weit mehr als Fassadenverschönerung.
Als der Gemeinderat 2013 einstimmig für das Stadtverschönerungsprojekt „Good Morning Kapfenberg“ entschieden hat, war das Ziel Selbst- und Fremdwahrnehmung der 22.000 Einwohner-Stadt zu ändern.
Mit Neuinszenierungen von Plätzen und einzigartige Veranstaltungen wollte man die Grundstimmung heben.
Kapfenberg sollte sich den Stempel der grauen Industriestadt ablegen und zeigen, dass die Stadt lebenswert und lebendig ist. Das Ergebnis, das jetzt schon zu bemerken ist: Die Bewohner identifizieren sich wieder stärker mit Kapfenberg, sie sind stolz auf ihre Stadt; und die Besucher? Für sie gibt es neue Fotomotive zu entdecken.

Einen ästhetisch ansprechenden Durchgang kreierte Raimund Seidl mit seinem Kunstwerk des Stadtverschönerungsprojektes.
Er gestaltete mit seinem „Artfactory-Graz“ – Team in 4.750 Arbeitsstunden die Fussgängerpassage am Europaplatz neu, die durch Beschmierungen von Unbekannten bis dato für Unmut gesorgt hat.
Zu den für die Positionierung der Stadt wichtigen Themen Sport und Industrie setzte er den Durchgang thematisch in Szene und überzog das fertige Werk mit einem speziellen Lack, der es vor Übermalungen schützt.

Aus einer trostlosen Unterführung wurde die schönste Durchgangspassage Österreichs


KUNST schafft neue Zugänge

Der Zugang zum Stadtverschönerungsprojekt war ein offener, der Freiräume geschaffen und über Kunst- und Kulturprojekte der Stadt neue Perspektiven eröffnet hat. „Herr Kapf und Frau Berg“, zwei aus bemalten Aluminiumplatten gestaltete Skulpturen des Grazer Künstlers Raimund Seidl heißen an einer der Stadtzufahrten Besucher auf humorvolle Weise willkommen. Aus ihren Köpfen wachsen Pflanzen. Sie sind eine kreative Alternative zu gewöhnlichen “Willkommen”-Schildern.


Auftragsarbeiten

Ein imposantes Wandgemälde – oder künstlerische Raumgestaltung

Eindrucksvolle Gemälde in allen Größen (auch wirklich Großformatig) und sämtlichen künstlerischen Stilrichtungen … Auftragsarbeiten die den üblichen Rahmen sprengen sind für mich eine spezielle Herausforderung und werden in höchster Qualität termingerecht erledigt.

Einige Beispiele der letzten Jahre die ich gemeinsam mit meiner künstlerisch sehr begabten Tochter JULIA gemeinsam geschaffen habe.

2019 – 2020

Ein „SEIDL“ für Landeshauptfrau Mikl Leitner

Raimund Seidl, Johanna Mikl-Leitner, Ekaterina und Christian W. Mucha © Andreas Tischler/MG Mediengruppe

Die FM-Incoming Preisträgerin erhielt ihr Gemälde von Raimund Seidl.

In kleiner, eleganter Runde unter Mitwirkung von rund 70 Freunden, Weggefährten und Medienvertretern überreichten Christian W. Mucha und seine Ekaterina der niederösterreichischen Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner das lang versprochene Präsent zum vorjährigen FM-Incoming-Preis.

Beim Touristikfest war Mikl-Leitner für Ihre herausragenden Verdienste um den Niederösterreich-Tourismus, den sie auf eine Nächtigungszahl von 7,4 Millionen gesteigert hatte, im Vorjahr ausgezeichnet worden.

Als persönliche Überraschung für sie unterschrieben alle anwesenden Festgäste am 13. Mai 2019 auf einer Leinwand. Und der renommierte steirische Künstler Raimund Seidl versprach, daraus eines seiner Meisterwerke für die ÖVP-Politikerin zu gestalten. Gestern, am 29. Jänner 2020 war’s dann soweit: Im Palais Niederösterreich wurde das Bild enthüllt. Verschränkte Hände, die über die Unterschriften der 200 Festgäste aus dem Vorjahr gekonnt von Seidl übermalt wurden.

Das Pikante daran: Die Veranstaltung im Vorjahr war das letzte Event der Regierung Kurz. Am Tag nach dem Fest tauchte das Ibiza-Video auf, 10 Tage später war die Regierung Geschichte. Ein letztes Mal hatten auf der Bühne Kanzler Kurz, Vizekanzler Strache, die Ministerinnen Schramböck und Moser mit der Preisträgerin Mikl-Leitner und dem Verleger-Ehepaar Ekaterina und Christian W. Mucha posiert. Womit das Gemälde mit den Namen all dieser Personen eine ganz besondere zeitgeschichtliche Dimension erhält.

Bei der Überreichung des Kunstwerkes dankte Verleger Christian W. Mucha Johanna Mikl-Leitner erneut für ihr hervorragendes Engagement um den Niederösterreich-Tourismus, würdigte das Werk von Raimund Seidl und unterstrich in seiner launigen Festansprache die historische Dimension des Gemäldes mit den Unterschriften von über 200 Prominenten, die – wegen des Ibiza-Videos dieses Bild zu einem ganz besonderen zeitgeschichtlichen Dokument machten.

Mikl-Leitner versprach, im Regierungsviertel in Niederösterreich einen ganz besonderen Platz dafür zu finden. Und freute sich in ihren Dankesworten über eine erneute Steigerung des Niederösterreich-Tourismus auf 7,6 Millionen Nächtigungen. Sie erfreute sich vor allem an der Symbolik des Bildes der verschränkten Hände, die genau die Politik darstelle, für die sie, Mikl-Leitner, stehe. Für das Miteinander, das Zusammenkommen, das Brücken schlagen, das Hände reichen.

Unter den Gästen gesichtet: Airport-Vorstand und FM-Incoming-Preisträger 2018 Generaldirektor Günther Ofner, die beiden Sponsoren des FM-Incoming-Preises Ulrike Simacek (Simacek), Christian Brenner (Philoro), GGK MullenLowe Boss Michael Kapfer, Heinz Stiastny, Heimo Turin und Beatrice Körmer, Dr. Georg Zanger und Ehefrau Hongge Zhang, Hans Böck (Zitate EU), Helge und Barbara Orsini-Rosenberg, sowie Mucha Privatstiftungs-Vorstand Mag. Georg Weissenbacher, Gastronomielieferant Theodor R. Rist und Moderatorin Vina Aquarina Raka.